• Monika

Jeder definiert das Leben für sich anders.

Biologisch gesehen ist es ein multifunktionales Geschehen.



Aus Ei und Samenzelle entsteht neues Leben, es kommt auf die Welt und breitet sich aus.

Das Lebewesen nimmt Raum ein, wächst und gedeiht. Wird älter und älter und irgendwann wird es die Welt wieder verlassen.


Doch was ist zwischen dem Leben?

Was macht das Leben lebenswert?

Was ist der Grund für dieses Leben auf der Erde?


Es würden mir noch viel mehr Fragen dazu einfallen.


Wozu sind wir da? Um Geld zu verdienen? Um zu arbeiten?

Um das Leben zu genießen oder um Besitztümer anzuhäufen?


Manchmal frage ich mich, was soll das Leben sein?

Was soll ich hier auf der Erde?

Was macht es für mich besonders?


Ist zu heiraten, Kinder großzuziehen und ein Haus zu bauen, das was mich erfüllt?


In die Arbeit gehen, in den Urlaub zu fahren und mit Freunden essen gehen?



Es gab eine Zeit in meinem Leben, da machte ich mir nicht so viele Gedanken um mein Leben. Ich machte halt das, was alle in meinem Umfeld machten.


Je älter ich wurde, umso weniger erfüllte mich dieses Leben.

Es kam eine innere Leere zum Vorschein, die sich mit nichts füllen ließ.

Dann begann ich mich auf die Suche zu begeben nach mehr, ohne zu wissen wohin.

Ich ging auf eine innere Reise, die bis heute anhält.


Mir begegnen viele Menschen, die ihr momentanes Leben als ungenügend empfinden, als ein Leben ohne Fülle.


Bei vielen Menschen ist der Geldbeutel und das Bankkonto stets gut gefüllt, doch ihr Inneres ist leer.

Ihre Zeit und ihr Terminkalender sind minutiös verplant, die ganzen Aktivitäten berühren jedoch ihr Innerstes nicht.


Viele bemerken gar nicht, was sie tun, das was sie Leben nennen.


Immer mehr Menschen wachen auf und suchen Erfüllung in anderen Bereichen.

Auch wenn es momentan nicht immer so aussieht, wenn man die Weltgeschichte so verfolgt. Wo es immer mehr um Macht und Geld geht und um noch mehr Macht und noch mehr Geld. Wollen sie damit ihre Leere im innersten füllen?

Das wird ihnen wahrscheinlich nicht gelingen.

Denn wenn diese Werte füllen würden, bräuchten sie nicht immer mehr und mehr.


Jeder Mensch ist auf der Suche nach Erfüllung, mit was auch immer.

Bei manchen klappt es und bei vielen nicht.


Aus meiner Erfahrung heraus funktioniert es nicht, weil Menschen in dem Moment andere Menschen benutzen und übervorteilen um Macht zu haben.

Oder andere Menschen dazu zu bringen, etwas zu tun, was nur für sie selbst einen Vorteil bringt.

Doch das hat ja noch nie geklappt. Das steht schon in den Geschichtsbüchern.


Doch was auch immer im Außen gerade passiert, existiert auch im kleinen.

Wie oben, so auch unten.


Diese Menschen heben uns nur den Spiegel vor.

Der Trend, immer größer höher weiter, ist ein Gesellschaftsthema.



Wenn ein Mensch sich seelisch weiterentwickelt, wird ihm das irgendwann bewusst,

dass schneller höher weiter, ihn immer weiter aus seinem eigenen Leben hinauskatapultiert.

Er lebt praktisch an seinem eigenen Leben vorbei.


Der Mensch meint was im Aussen passiert, dass das, was das Umfeld oder Politiker oder Wissenschaftler uns sagen und vorleben, das Nonplusultra ist.

Diese Aussagen werden nicht mehr hinterfragt. Da wird nur noch nachgeeifert und nachgeplappert.


Der Mensch ist so gesteuert. dass er meint, wenn die Mehrheit dafür ist, dann ist es richtig.

Denn die Mehrheit kann so falsch nicht sein.


Dabei vergißt er völlig auf sein Innerstes zu hören, Er vergisst, dass das, was für seinen Nachbarn stimmt, für ihn noch lange nicht stimmt.


Wir haben verlernt, unserer Intuition zu vertrauen.

Dadurch sind wir beeinflussbar und manipulierbar geworden. Wir lassen uns von der Gesellschaft, von der Politik, von den Medien, von Wissenschaftlern, Ärzten und sogar von der eigenen Familie beeinflussen.


Warum?


Weil es der leichtere und bequemere Weg ist.

Weil wir Menschen Angst haben, alleine und einsam dazustehen.


Wir haben Angst, uns zu positionieren, gegen den Strom zu schwimmen, nicht dazu zugehören, nicht mehr anerkannt zu sein, nicht mehr geliebt zu werden, keine Freunde mehr zu haben....


Ängste gibt es genug und mit der Angst kann jeder Mensch dahin gelenkt werden, wo man ihn haben will.


Nämlich weg von seiner Intuition, weg vom seinem eigenen Willen, weg von seinem inneren Wissen und dem eigenen persönlichen Lebensweg.


Alle sollen das gleiche denken und fühlen.

Alle sollen das gleiche essen und anziehen.

Alle das gleiche Konsumverhalten haben und das gleiche lernen.


Dabei sind wir Mensch so verschieden, so individuell und doch so gleich.


Wir lassen andere Menschen über unser Leben entscheiden, weil wir unser Innerstes nicht mehr spüren - unsere eigene Seele.


Die genau das ist, was unser Leben erfüllt und lebenswert macht.


In jedem von uns wohnt eine innere Kraft. In jedem von uns existiert eine innere Intelligenz, die ganz genau weiß, was wir brauchen und die uns den Weg weist.



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Aktualisiert: Juni 29


Alles hat seine Zeit!

Nichts bleibt so wie es ist, alles verändert sich.

Veränderungen bekommen wir meist nur im aussen aufgezeigt.

Dort werden sie uns bewusst gemacht.


Es gibt Menschen die spüren die Veränderungen. Die spüren dass was in der Luft liegt.

Kollektive Veränderungen spürt man meist schneller, da ist die Energieladung größer und dichter, und damit schneller spürbar.

Doch es braucht schon viel Energie damit sich ein Mensch verändert.

Seine Gewohnheiten, Sichtweisen und auch Überzeugungen.


Wir Menschen sind erstmal bequem.

Wenn im großen sich was verändert, meinen wir, dass das noch nichts mit uns selbst zu tun hat. Das ist ja erstmal im Aussen. Da kann die Veränderung ja sein, weil wir meinen, es hat nichts mit uns selbst zu tun.

Nur wenn es dann um uns selbst geht, um unser eigenes Leben, unseren Wohnort oder unsere Arbeit, dann fangen wir an festzuhalten.

Sollen doch andere was verändern.


Unsere Erde auf der wir leben verändert sich ständig.

Der Zustand der Erde hat sich in den Jahrmillionen Jahren ihrer Existenz immer wieder verändert. Die verschiedenen Bewohner der Erde kamen und gingen.

Die Erde hat sich immer den Gegebenheiten angepasst und wird es auch weiterhin tun.


Nur wir Menschen glauben, dass wir durch unsere Intelligenz alles festhalten und beherrschen können. Die Erde wird uns eines besseren belehren.


Wir Menschen können uns an der Erde ein Beispiel nehmen.

Altes loslassen, Veränderungen integrieren und flexibel sein.


Manches würde leichter gehen, vieles einfacher.


Wer den Mut hat, sein Leben zu verändern und immer wieder den aktuellen Gegebenheiten anpasst, sich nicht von aussen lenken lässt, der lebt autark und eigenständig.


Der glaubt nicht alles was andere ihm sagen. Dieser Mensch hat auch keine Angst vor Veränderungen.


Wir alle sind nämlich beeinflussbar und lenkbar. Das ist schon an der Werbung zu sehen.

Wir kaufen das, was sie uns als gut verkaufen.


Wir glauben, was schwarz auf weiß irgendwo geschrieben steht.


Damit sind wir für viele Menschen lenkbar und wissen dann nicht mehr, was wir glauben und machen sollen. Wir haben verlernt, auf unseren inneren Ratgeber zu hören.


Durch unsere Fokussierung ins Aussen, haben wir kein Gespür mehr für uns selbst.

Für unsere Veränderungen und unser Leben.


Vieles um uns herum verändert sich ohne dass wir es bewusst spüren oder sehen.


In unserem Umfeld verändern sich Beziehungen, Orte verändern sich, die Natur verändert sich.

Tiere verändern ihre Umgebung um bessere Bedingungen und Überlebenschancen zu haben.


Nur wir Menschen glauben, es bleibt immer so wie es jetzt ist.

Egal ob es sich gut oder weniger gut anfühlt.


Doch das ist Stillstand. Im Aussen wie im Innen.


Die Erde dreht sich und verändert sich und wir bleiben stehen wie festgewachsen.


Auch wenn wir im Leiden sind und die Umstände gerade schwer sind, ändern wir nichts an unseren Sichtweisen und Überzeugungen. Wir leiden weiter.


Doch wenn wir es machen wie die Erde, wir mit den Gezeiten mitfliessen, altes Geäst loslassen, uns immer wieder neu erschaffen, unsere Gedanken, wie unsere Visionen Sichtweisen und Überzeugungen.


Was wäre dann?

Was macht dieser Gedanke mit dir?

Macht dir dieser Gedanken Angst und du denkst, das geht doch nicht?


Oder kannst du dir vorstellen, deine starre Meinung und Sichtweise zu überdenken?

Dir auch einen anderen neuen Weg vorstellen?


Kannst du deine Sichtweisen über Menschen und Dinge verändern und hinterfragen?

Dir auch mal die anderen Seiten des Würfels zu betrachten?


Dir die Meinung anderer wertfrei anhören und urteilsfrei stehen lassen?

Dein Gegenüber als eigenständiges liebevolles Wesen zu sehen, ohne ihn zu werten?


Ich glaube, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist etwas zu verändern.

Es ist immer JETZT genau der richtige Zeitpunkt.


Altes loszulassen, damit wir neue Wege gehen können.

Nur im Verändern tun sich neue Wege auf.

Und wir dürfen es selbst tun.


Und niemand hat gesagt, dass das leicht ist. Denn wenn es leicht wäre, würden wir Menschen nichts dabei lernen.

Es ist auch nicht leicht, alte Visionen aufzugeben.

Auch ich lerne da jeden Tag neu dazu.

Doch ohne etwas altes aufzuhören, fängt nichts neues an.


Wer darauf wartet, dass jemand anderes etwas ändert, damit sich etwas verändert, der wird ewig warten.


Wer alte Glaubenssätze und Überzeugungen hütet wie den größten Schatz, wird viel Neues und Schönes im Leben übersehen und auch nicht bekommen.


Die wertvollsten und grössten Dinge passieren immer den Menschen, die den Mut hatten, aus ihren alten Wegen und Sichtweisen auszuscheren und über ihren Tellerrand zu schauen. Die, die es wagten, in neue Welten zu segeln um etwas neues zu finden.


Wenn Columbus nicht wagemutig gewesen wäre, würden wir die ganz große Welt nicht kennen. Was vielleicht auch nicht immer schlecht wäre :)


Doch durch mutige Menschen kennen wir neue Wege, neue Sichtweisen, neue Überzeugungen und neue Menschen und Orte.


Vielleicht stehst auch du gerade an einem Scheideweg.


Schau dich um!

Nimm alle Seiten deines Ortes war, an dem du gerade stehst.

Stell dir vor, dieser Ort ist ein Würfel.

Gib dir Zeit und schaue dir alle 6 Seiten des Würfels, deines Lebens und deiner momentanen Situation an.


Hab den Mut, auch die neuen Seiten des Würfels wahrzunehmen.


Wer alles wahrnimmt und spürt, kann vertrauensvoll seinen Lebensweg gehen!


Verändere JETZT dein Leben. JETZT ist der richtige Zeitpunkt!







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  • Monika

Aktualisiert: Mai 1




Diese Woche bekam ich einen Newsletter mit dem Thema

- Was wünscht du dir für die Zukunft?

- Was möchtest du tun?

- Was ist dir wichtig?


Da kam dann bei mir ein Gefühl von Traurigkeit hoch.

Ein Gefühl von Gefangen sein.

In einer Zeit, in der jemand anderes darüber entscheidet, was wir dürfen oder nicht, was richtig oder falsch ist.


In einer Zeit, in der jeder Träume und Wünsche hat, obwohl wir nicht wissen, ob wir sie uns erfüllen können.


Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, mit dem Gefühl vermeintlicher äußeren Freiheit.

In der ich gefühlt alles machen konnte und durfte.


Meine Eltern kennen das noch anders. Die gehen auch mit dieser Situation noch ein bisschen anders um, das mag auch am Alter liegen :)


Das Gefühl keine Wahl zu haben, was ich in der Zukunft tun möchte oder wie mein Leben sich entwickeln soll, macht mich hilflos, traurig und manchmal auch wütend.


In meinem innersten weiß ich natürlich, dass, wenn ich mich innerlich frei fühle, dann gibt es für mich im Leben keine Begrenzungen.


Doch das fühlt sich nicht immer so an.


Was will ich für mich?


Frei sein, die Wahl haben, selbst über mein Leben zu entscheiden, eigenverantwortlich handeln und leben können.


Was ich natürlich bei mir selbst und auch bei vielen anderen Menschen erlebe ist, dass in solchen Situationen, die uns von aussen beeinflussen, genau die Themen getriggert werden, die tief in einem versteckt sind.


Versteckte Themen, die unsere Lebensthemen sind.

Die wir uns ganz ungern ansehen und mit denen wir uns am liebsten nicht beschäftigen möchten.


Wir geben uns der Illusion hin, dass es wichtigeres gibt, als uns mit ungeliebten Themen zu befassen.


Doch unsere ungeliebten Themen sind unsere wichtigsten Themen für`s Leben.


Wenn wir sie auch immer wieder ignorieren, sie werden sich immer wieder zeigen.

Sie kommen immer dann, wenn wir sie nicht haben wollen.

Wenn wir uns in einer vermeintlichen Sicherheit wiegen.


Dann ist es egal, was oder wer dieses Thema triggert.

Sie werden uns solange beschäftigen, bis wir uns dieses Themas angenommen haben.


Denn "aufgehoben ist nicht aufgeschoben."


Immer dann wenn sich die Themen zeigen, dann ist der richtige Zeitpunkt sie danken anzunehmen und sie zu erlösen.


Wenn wir tief in unser Thema spüren werden wir ein kurzes "Aua" erleben.

Doch wenn es erkannt und erlöst ist, wird es sich in Potenziale wandeln.


Dies macht uns stärker und selbstsicherer. Es bringt uns in unsere Mitte.


Wenn wir unsere Lebensthemen gefühlt zum 100. mal wieder in der Versenkung verschwinden lassen, werden sie größer und größer.


Mit der Zeit entsteht dann das Gefühl, als wären sie unlösbar.


Dann kann nur noch Körper und Seele reagieren.

Sie versuchen diese mittlerweile "toxischen" Themen nach aussen zu bringen.


Denn alles was wir in uns nicht bereinigen, fängt an zu gären und zu schimmeln.


Sich Zeit nehmen für eine körperliche, geistige und seelische Reinigung erfordert Klarheit, Bewusstsein und auch Mut.


Doch was ist die Alternative?


Jeder Mensch hat schließlich die Wahl. Trotz äusserer Umstände und Begrenzungen.


Jeder Mensch ist für seine seelische und körperliche Gesundheit selbst verantwortlich.


Wenn wir uns unsere Lebensthemen anschauen, dann wird auch unsere Leben leichter, interessanter, lustiger, freudvoller, zufriedener, liebevoller und noch viel mehr.


Am Ende winkt die Freiheit, die Gesundheit und das Leben selbst.


Welche Themen werden bei dir gerade so angetriggert?


Was willst du für dich?

Wie stellst du dir deine Zukunft vor?



"Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin

und niemand ginge einmal zu schauen

wohin wir kämen, wenn wir gingen."

Kurt Marti





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