• Monika

Das Gesetz der Ehrlichkeit

Aktualisiert: Jan 20



Das Gesetz der Ehrlichkeit besagt, dass ein jeder Mensch sich selbst gegenüber ehrlich sein soll. Dass er sich selbst im Spiegel betrachtet und die Wahrheit sieht.


Wenn wir dazu die Menschen im Aussen betrachten, dann wimmelt es geradezu nur so Populisten. Die gibt es nicht nur in der Politik :)

Jeder Mensch ist bestrebt, anerkannt, gemocht und populär zu sein.

Darum glaubt man vieles ohne zu hinterfragen, macht man vieles, ohne dass man es wirklich will oder dass es gut für einen ist.

Wir sind Herdentiere und werden demzufolge immer wieder was tun, damit wir auch das Gefühl haben dabeizusein und dazu zu gehören.

Wir vermeiden damit auch meist, zu spüren, dass etwas nicht stimmig für uns ist, oder dass wir das ja eigentlich gar nicht tun wollen.

Doch wir machen mit, weil sonst ein Gefühl der Minderwertigkeit und der Unzugehörigkeit auftauchen könnte.


Das kennt jeder wahrscheinlich für sich aus der Jugendzeit.

Alles was Gleichaltrige und Freunde machen ist cool. Und da wir auch cool sein wollen, ziehen wir die gleiche Kleidung an, finden die gleiche Musik toll, machen (fast) alles mit, obwohl wir gar nicht wollen und wir uns einfach nicht trauen Nein zu sagen, aus Angst, blöd dazustehen und nicht mehr dazu zu gehören.


Und das machen wir das ganze Leben so weiter.

Wir machen bei vielem mit, weil wir meinen, das wird von uns erwartet.

Gründe finden sich da einige.

Angst den Job, den Partner, die Wohnung, das Geld, das Ansehen, die Freunde oder die Liebe zu verlieren. Angst ausgeschlossen zu werden.

Die "Unehrlichkeiten" uns selbst gegenüber kompensiert unser System von Körper, Geist und Seele meist sehr lange. Doch früher oder später kommen wir in einen seelischen Konflikt, der sich zuerst mit komischen Gefühlen bemerkbar macht, wenn wir z. B. mal wieder Ja gesagt haben obwohl wir Nein sagen hätten wollen und sollen.

Je länger wir den Zustand der Unehrlichkeit aufrecht erhalten, umso grösser wird der innere Konflikt.

Dann entwickelt sich aus dem inneren Konflikt eine Krise, die sich auf der körperlichen Ebene durch Krankheiten aufzeigt oder auf der psychischen Ebene durch Trennungen, Jobverluste oder auch durch Geldthemen.

Wenn wir jahrelang gegen unsere innere Wertigkeit handeln, sind wir nicht ehrlich zu uns selbst und damit auch nicht nach Aussen ehrlich und das Umfeld wird diese Diskrepanz unbewusst spüren.

Das Gesetz der Ehrlichkeit wirkt.


Da kommt dann auch die Eigenverantwortung hinzu.

Wenn wir trotz eines unguten Gefühls z. B. einen Job annehmen, oder ihn trotzdem beibehalten, brauchen wir uns nicht wundern, wenn dieser Job uns krankmacht.

Wir haben uns selbst für diese Arbeit entschieden, also ist es auch in unserer Verantwortung dafür zu sorgen, dass wir dieses Thema für uns klären, bis es uns damit gut geht.

Verändern wir nichts, geht es uns halt immer schlechter. Auch dafür müssen wir Verantwortung übernehmen.

So oder so, es ist unsere eigene Entscheidung, welchen Weg wir gehen.

Den bequemen also unehrlichen Weg oder den mutigen und ehrlichen Weg?


Unsere Seele schickt uns zuallererst mal Gefühle, die wir ja auch spüren, über unseren Bauch. Auf die wollen wir jedoch nicht hören, weil wir eben viele Ängste haben oder weil wir meinen, wir müssen es so machen wie alle, durchhalten. Das Leben ist schließlich kein Ponyhof.

Die Ehrlichkeit wäre jetzt hier, sich seine Gefühle bewusst zu machen und sich ehrlich eingestehen, dass die Arbeitsstelle einfach nichts mehr für einen ist und dann die Verantwortung für sein eigenes Leben übernehmen und etwas verändern.

Wenn wir nach unserem Gefühl, also nach unserer Seele entscheiden, machen sich ungeahnte Türen auf, denn mein Innerstes gibt mir ja Impulse die zu meinem höchsten Gut und Wohl sind und nichts anderes. Nur darauf zu hören und diesen Weg auch noch zu gehen ist meist nicht Gesellschaftskonform und da kommen wir wieder zur Angst vor Ausgrenzung etc.


Ich hab für mich gelernt, den Weg der Ehrlichkeit zu gehen. Mein Bauchgefühl sagt mir stets, was für mich gut ist oder nicht.

Wenn ich mich nicht nach meinem innersten entscheide, bin ich unehrlich mir selbst gegenüber und hat immer irgendwelche Konsequenzen, die ich sofort spüre oder erst später.

Wenn ich bei etwas Ja sage, obwohl ich lieber gerne Nein gesagt hätte, handle ich gegen mein Innerstes, meiner Seele.

Das heisst jetzt nicht, dass ich da ein Profi wäre, Gott bewahre Nein :)

Auch ich ertappe mich immer wieder dabei, mich für etwas überreden zu lassen, oder ich meine, ich müsste etwas tun was ich nicht gerne mache, ich mache es aber trotzdem.

Aber Übung macht bekanntlich den Meister :)

Doch je ehrlicher ich mir selber begegne, umso ehrlicher ist mein Umfeld zu mir.

Denn mein Gegenüber spürt meine Unehrlichkeit und reagiert unbewusst mit der gleichen Unehrlichkeit darauf.


Ich gehe den Weg der Ehrlichkeit, weil es meinem Innersten damit besser geht, weil das Gesetz der Ehrlichkeit auf der Erde manifestiert ist und es damit für mich auch gar keine Alternative dazu gibt.

Da fällt mir noch der Satz meiner Großmutter ein "Lügen haben kurze Beine"

So lässt es sich auch beschreiben:)


Ich tue mir ja auch keinen Gefallen, wenn ich stets gegen meine Gefühle handle.

Das kennt man am besten noch aus der Kinderzeit, da bekamen wir dann gleich Bauchschmerzen und sonstige körperlichen Beschwerden.

Heute als Erwachsener haben wir gelernt, unsere Gefühle im Griff zu haben, uns erwachsen zu benehmen und uns nicht so anzustellen.

Doch die Gefühle sind immer noch da.


Ich selbst, und auch mit einer Klienten habe ich mal eine Übung gemacht.

Sich einen Tag lang, oder noch besser wäre ein Woche, nur das zu machen, wozu man Lust hat.

Nein zu sagen, wenn man auch nein meint, erst aufzustehen, wenn der Impuls dazu kommt und nicht aus Pflichtgefühl, nur ans Telefon zu gehen wenn man wirklich Lust hat und so weiter und so fort.

Bei mir sah das so aus.

Ich kam ewig nicht aus dem Bett, hatte keine Lust zu duschen, setzte mich wieder auf die Couch und tat nichts. Machte mir nur ein Brot dazwischen, setzte mich wieder auf die Couch, ging kurz spazieren und wieder nichts. Spürte einfach nur in meinen Bauch und wartete auf einen Impuls, der nicht kam. :)

Dieser Tag tat mir sehr gut. Wenn ich auf mein innerstes höre, gibt es kein Pflichtbewusstsein, kein Müssen, das ist ganz ehrlich zu mir.

Das ist eine gute Übung, sein innerstes zu spüren und nur aus den Impulsen heraus zu handeln. Diese Übung zeigt dir auch auf, was und wieviel man alles den lieben langen Tag so macht, ohne es eigentlich zu wollen :)



Probiere es aus, es lohnt sich.

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