• Monika

Wünsche an die Zukunft

Aktualisiert: Mai 1




Diese Woche bekam ich einen Newsletter mit dem Thema

- Was wünscht du dir für die Zukunft?

- Was möchtest du tun?

- Was ist dir wichtig?


Da kam dann bei mir ein Gefühl von Traurigkeit hoch.

Ein Gefühl von Gefangen sein.

In einer Zeit, in der jemand anderes darüber entscheidet, was wir dürfen oder nicht, was richtig oder falsch ist.


In einer Zeit, in der jeder Träume und Wünsche hat, obwohl wir nicht wissen, ob wir sie uns erfüllen können.


Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, mit dem Gefühl vermeintlicher äußeren Freiheit.

In der ich gefühlt alles machen konnte und durfte.


Meine Eltern kennen das noch anders. Die gehen auch mit dieser Situation noch ein bisschen anders um, das mag auch am Alter liegen :)


Das Gefühl keine Wahl zu haben, was ich in der Zukunft tun möchte oder wie mein Leben sich entwickeln soll, macht mich hilflos, traurig und manchmal auch wütend.


In meinem innersten weiß ich natürlich, dass, wenn ich mich innerlich frei fühle, dann gibt es für mich im Leben keine Begrenzungen.


Doch das fühlt sich nicht immer so an.


Was will ich für mich?


Frei sein, die Wahl haben, selbst über mein Leben zu entscheiden, eigenverantwortlich handeln und leben können.


Was ich natürlich bei mir selbst und auch bei vielen anderen Menschen erlebe ist, dass in solchen Situationen, die uns von aussen beeinflussen, genau die Themen getriggert werden, die tief in einem versteckt sind.


Versteckte Themen, die unsere Lebensthemen sind.

Die wir uns ganz ungern ansehen und mit denen wir uns am liebsten nicht beschäftigen möchten.


Wir geben uns der Illusion hin, dass es wichtigeres gibt, als uns mit ungeliebten Themen zu befassen.


Doch unsere ungeliebten Themen sind unsere wichtigsten Themen für`s Leben.


Wenn wir sie auch immer wieder ignorieren, sie werden sich immer wieder zeigen.

Sie kommen immer dann, wenn wir sie nicht haben wollen.

Wenn wir uns in einer vermeintlichen Sicherheit wiegen.


Dann ist es egal, was oder wer dieses Thema triggert.

Sie werden uns solange beschäftigen, bis wir uns dieses Themas angenommen haben.


Denn "aufgehoben ist nicht aufgeschoben."


Immer dann wenn sich die Themen zeigen, dann ist der richtige Zeitpunkt sie danken anzunehmen und sie zu erlösen.


Wenn wir tief in unser Thema spüren werden wir ein kurzes "Aua" erleben.

Doch wenn es erkannt und erlöst ist, wird es sich in Potenziale wandeln.


Dies macht uns stärker und selbstsicherer. Es bringt uns in unsere Mitte.


Wenn wir unsere Lebensthemen gefühlt zum 100. mal wieder in der Versenkung verschwinden lassen, werden sie größer und größer.


Mit der Zeit entsteht dann das Gefühl, als wären sie unlösbar.


Dann kann nur noch Körper und Seele reagieren.

Sie versuchen diese mittlerweile "toxischen" Themen nach aussen zu bringen.


Denn alles was wir in uns nicht bereinigen, fängt an zu gären und zu schimmeln.


Sich Zeit nehmen für eine körperliche, geistige und seelische Reinigung erfordert Klarheit, Bewusstsein und auch Mut.


Doch was ist die Alternative?


Jeder Mensch hat schließlich die Wahl. Trotz äusserer Umstände und Begrenzungen.


Jeder Mensch ist für seine seelische und körperliche Gesundheit selbst verantwortlich.


Wenn wir uns unsere Lebensthemen anschauen, dann wird auch unsere Leben leichter, interessanter, lustiger, freudvoller, zufriedener, liebevoller und noch viel mehr.


Am Ende winkt die Freiheit, die Gesundheit und das Leben selbst.


Welche Themen werden bei dir gerade so angetriggert?


Was willst du für dich?

Wie stellst du dir deine Zukunft vor?



"Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin

und niemand ginge einmal zu schauen

wohin wir kämen, wenn wir gingen."

Kurt Marti





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